KROKODIL - CROCODILUS NYLOTHICUS


Es gibt ca. 300 Krokodilsorten. Die bekanntesten sind das Nil-Krokodil und der Alligator. Die wilden Krokodile aus Süd-Amerika, Asien, Afrika und Australien stehen unter Naturschutz. Das erklärt, warum Import und Export von Krokodilfleisch sehr streng kontrolliert werden.

Lebensraum
Krokodile leben in tropischen und subtropischen Gewässern in Süd-Amerika, Asien, Afrika und Australien.
Die größten Zucht-Länder sind Simbabwe, Thailand und Australien.

Zucht/Jagd
Krokodile werden in großen Farmen gezüchtet. Ihr Leben ist dort fast dasselbe, wie in der Wildnis.
Wenn die Tiere 2 bis 3 Jahre alt sind, werden die geschlachtet.
Das beste Leder kommt aus Simbabwe.
Krokodile werden das ganze Jahr geschlachtet, es gibt jedoch auch eine große Schlachtsaison von September bis Januar.

KROKODIL FLEISCH

Das Fleisch wird noch nicht sehr lange genutzt, weil die Schlachthäuser und die Farmer früher nur im Leder interessiert waren. Das war eine grosse Verschwendung für so ein geschmackvolles Fleisch.
Einige Schlachthäuser haben dann investiert, um hygienische Standard zu schaffen, so daß das Fleisch in guten Bedingungen geschlachtet wird.
Diese Investitionen hatten auch den positive Effekt, daß neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Und das ist natürlich willkommen in einem Staat wie Simbabwe, wo die Arbeitslosigkeit bei 30% liegt.
Das meist exportierte Fleisch ist vom Nil-Krokodil. Das Fleisch ist sehr schön, fettarm und fast immer weiß gefärbt. Der Geschmack ist ähnlich wie Hähnchenfleisch und Froschschenkel und so, wie diese Fleischsorten, wird Krokodilfleisch auch vorbereitet.

Schnitte:
Europa importiert Krokodilschwanz, Schwanzfilet und Steaks. Das meiste Fleisch wird aus dem Schwanz geschnitten, weil der Rest von dem Krokodil nach Asien exportiert und für die chinesische Medizin benutzt wird